TOP Ö 1: Sachstandsbericht über das Hochwasserereignis in der Stadt Straubing

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Oberbürgermeister Markus Pannermayr gibt einen detaillierten Bericht über das Hochwasserereignis in der ersten Juniwoche 2013 im Bereich der Stadt Straubing ab. Dieses Hochwasser hat mit einem Pegelstand der Donau von 7,95 m im Bereich der Stadt Straubing einen noch nie da gewesenen Höchststand erreicht. Insgesamt ist aber die Stadt Straubing bei diesem Hochwasser-Ereignis glimpflich davon gekommen. Die Situation in Straubing war glücklicherweise nicht so dramatisch wie in vielen anderen Städten (z. B. Deggendorf) und Landkreisen unserer Region.

 

Es haben sich insgesamt vier Schwachpunkte im Hochwasserschutz der Stadt Straubing offenbart: Der Kößnachableiter bei Sossau, der Schanzlweg, der Polder Öbling und die Gstütt-Insel. Auch ein Dammbruch bei Reibersdorf oder Oberalteich hätte gravierende Auswirkungen für Straubing bedeutet. Mit einem erheblichen technischen und finanziellen Aufwand, mit großem persönlichem Engagement der beteiligten Einsatzkräfte und vor allem auch der betroffenen Bürger selbst konnte größerer Schaden von der Stadt Straubing abgewendet werden. Man muss auch sagen: Begleitet waren die Anstrengungen von einer großen Portion Glück.

 

Oberbürgermeister Pannermayr erläutert, dass er in einem Schreiben an den Bayerischen Ministerpräsidenten und an den Bayerischen Umweltminister auch bereits gefordert habe, dass bei den angeführten Problempunkten dringend und vor allem schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden muss. Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf arbeite auch bereits an den Plänen zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes im Bereich der Stadt Straubing.

 

Des Weiteren erläutert Oberbürgermeister Pannermayr die Gründe, warum aus Sicherheitsgründen einen schnelle Evakuierung der Gstütt-Insel notwendig war. Auslöser dafür war, dass der Damm bei der Kleingartenanlage Schwedenschanze zu brechen drohte. Dies hätte eine vollständige Überflutung des Gstütts bedeutet. Nur mit einer schnellstmöglichen stabilisierenden Anschüttung konnte der Deich im Bereich der Schwedenschanze gehalten werden.

 

CSU-Fraktionsvorsitzender Mittermeier, SPD-Fraktionsvorsitzender Geisperger und Stadtrat Grundl dankten dem Oberbürgermeister und Ltd. Baudirektor Bach als Chef der Führungsgruppe Katastrophenschutz und ebenso allen im Einsatz befindlichen Rettungskräften für ihren unermüdlichen Hochwassereinsatz.

 

Von diesem Sachstandsbericht wird Kenntnis genommen.


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