TOP Ö 2.1: Vorbescheid für die Projektenwicklung und städtebauliche Nachverdichtung des Areals der ehemaligen Dietl-Brauerei, Regensburger Straße 26

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Abstimmung: Ja: 8, Nein: 2

 

Die bauliche Entwicklung des historischen, denkmalgeschützten Bestands auf dem ehemaligen Brauereigrundstück an der Regensburger Straße wird erläutert.

Nach dem Erwerb durch die Alte Brauerei GmbH wurde ein Neuordnungs- und Sanierungskonzept entwickelt, das auch bauliche Ergänzungen auf dem Grundstück vorsieht. Der Bauausschuss und der Umweltausschuss hatten in der Vorkonzeptstufe bereits am 06.02.2013 eine gemeinsame Ortsbesichtigung vorgenommen.

Anhand der nun weiterentwickelten Planung, die Grundlage eines Antrags auf Vorbescheid ist, werden dem Bauausschuss vor Ort die Gesamtsituation und die Zielplanung im Einzelnen erläutert. Zwischenzeitlich sind die nicht zum geschützten Ensemble gehörige ehemalige Tankstelle (Regensburger Straße 18) und das Wohnhaus (Regensburger Straße 28 c) beseitigt.

An der Ostseite des Grundstücks sind drei Baukörper sind Wohn- und Geschäftshäuser mit maximal 4 bzw. in einem Teilbereich geländeabhängig 5 Geschossen geplant. Der nördliche Bau an der Regensburger Straße ist bereits baurechtlich genehmigt. Eine gemeinsame Anfahrt an der Regensburger Straße erschließt eine hierfür dienende mehrteilige Tiefgarage.

An der Westseite, nördlich anschließend an das historische Wohnhaus (Regensburger Straße 28) sind drei jeweils dreigeschossige Wohngebäude projektiert, die im derzeitigen Planungsstand jedoch noch nicht näher präzisiert sind.  Hierfür ist eine gemeinsame, von der Frauenbrünnlstraße erschlossene Tiefgarage vorgesehen.

Sämtliche vorerwähnte Baukörper staffeln sich entsprechend dem Hangverlauf des Baugrundstücks nach Norden ab. Ein über dem Höhenversatz der Lagerhalle positionierter Bürobaukörper soll die Situation zwischen der „Hubertushalle“ und den östlichen Wohngebäuden ergänzen.

Derzeit wird die bereits genehmigte Sanierung und Umnutzung der „Hubertushalle“ (Wohnung und  Ausstellungsgebäude) realisiert. Das ehemalige Brauereigebäude ist bei der Bestandsänderung und Sanierung für die Nutzung mit nichtstörendem Gewerbe, Büro- und Wohnflächen vorgesehen. Der „Sommerkeller“ soll nach der Instandsetzung weiter gastronomisch genutzt werden.

Die Freiflächengestaltung und die großteils auch öffentlich nutzbare Wegeführung werden ebenfalls dargestellt.

Das Gesamtkonzept ist städtebaulich sinnvoll entwickelt und belebt das Grundstück mit logisch verteilten Neunutzungen. Baukörpermasse und –proportion der Ergänzungsbauten fügen sich in die Eigenart der näheren Umgebung ein.

Es ist vorgesehen, die Planungen für den denkmalgeschützten Gebäudebestand im Einzelnen mit dem Baureferat und den Denkmalbehörden abzustimmen. Die Anforderung der Neubauten an der Nordwestkante des Geländes ist bezüglich der Baumasse und der Höherentwicklung in der planerischen Entwicklung ebenfalls eng zu begleiten.

 

Dem Bauausschuss wird seitens des Baureferats vorgeschlagen, dem Vorbescheidsantrag in der erläuterten Form nach obigen Maßgaben zuzustimmen.

 


 

Der Bauausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und schließt sich diesem Beschlussvorschlag an.

 


Abstimmungsergebnis:

           

Verteiler:

Denkmalschutz