Beschluss: zur Kenntnis genommen

Die Stadt kann auf ein sehr gut ausgebautes und vielfältiges Angebot an Horteinrichtungen zurückgreifen. Aktuell stehen 609 Plätze in 13 Einrichtungen zur Verfügung. In den Horten können Leistungen nach § 22 SGB VIII, Hilfen zur Erziehung nach § 27 Abs. 2 und § 32 SGB VIII und Eingliederungshilfen nach § 35 a SGB VIII gewährt werden.

 

Grundsätzlich werden die Regelleistungen des Horts über § 22 SGB VIII gewährt. Die Eltern melden ihre Kinder in der Einrichtung an und entrichten die anfallenden Hort- und Verpflegungsgebühren. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch das Jugendamt oder im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets.

 

Bei den Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe ist ein Antrag der Eltern notwendig. Der Hilfebedarf wird im Rahmen des Hilfeplanverfahrens zusammen mit den Eltern und der Einrichtung definiert. Die Basis für die zu gewährenden Leistungen bildet die Regelleistung des Hortes entsprechend der Trägerkonzeption. Darauf aufbauend sind bei Hilfen nach § 32 SGB VIII bis zu zwei Fachdienststunden und bei der Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB VIII bis zu vier Fachdienststunden zu gewähren. Als Annexleistung kann bei Bedarf zusätzlich die Beförderung zum Hort übernommen werden. Bei den Hilfen nach § 32 und § 35 a SGB VIII erfolgt die Abrechnung mit den Trägern über einen individuell vereinbarten Tagessatz. Darin enthalten sind die Personal- und Sachkosten, Mittagessen und Hortgebühren.

 

Die Eltern sind zu den Kosten der Hilfe durch Kostenbeitrag heranzuziehen.


Die Ausführungen werden zustimmend zur Kenntnis genommen.