Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Zur Qualitätssicherung und –steigerung der bayerischen Familienpolitik baut der Freistaat die Förderstruktur der Erziehungsberatungsstellen aus. Künftig kann je Erziehungsbratungsstelle zusätzlich eine halbe Stelle für die aufsuchende Beratungsarbeit gefördert werden. Die KJF Regensburg als Träger der Erziehungsberatungsstelle Straubing beantragt die zusätzliche Förderung für die aufsuchende Beratungsarbeit ab 01.01.2019.

 

Die letzte grundlegende Vertragsänderung erfolgte zum 01.01.2010. In diesem Vertrag ist der Stellenplan entsprechend der staatlichen Förderrichtlinie festgeschrieben. Bedingt durch den Umzug der Beratungsstelle in die Krankenhausgasse wurde der Vertrag mit einem 1. Nachtrag hinsichtlich einer Erhöhung des Stundenkontingents für den Reinigungsdienst ergänzt. Die Stellenanteile für die Fachkräfte ergeben sich nach der Richtlinie und dem Vertragsinhalt und liegen derzeit bei 4,75 Planstellen.

 

Die Änderung der Richtlinie führt dazu, dass bei der Beratungsstelle Straubing unter der Beteiligung von Stadt und Landkreis eine halbe Planstelle für eine pädagogische Fachkraft zusätzlich förderfähig ist. Die Jugendämter der Stadt und des Landkreises Straubing-Bogen haben zusammen mit dem Leiter der Erziehungsberatungsstelle für die jeweilige Gebietskörperschaft ein Konzept für die aufsuchende Beratungsarbeit erstellt.

 

Für die Stadt Straubing erfolgt eine Anbindung der Beratungsstelle an die Familienstützpunkte durch Sprechtage, Angebote und Vorträge. Weiter ist die Umsetzung des Konzepts „FiSch“ - Familien in Schule – zunächst an einer Schule geplant.

 

Die Kosten teilen sich der Freistaat, der Träger, der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing. Für die Stadt werden Kosten i. H. v. jährlich 9.000,- Euro erwartet.

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Stadtrat, den als Anlage beigefügten Änderungsvertrag mit der Kath. Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. und dem Landkreis Straubing-Bogen zu beschließen.


Beschluss:

 

Der Stadtrat stimmt dem Vorschlag des Jugendhilfeausschusses zu.


Abstimmungsergebnis:

- einstimmig -

Verteiler:

2, 26 (2x)

 

 

Anlagen:

 

Entwurf der Änderungsvereinbarung