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Tagesordnungspunkt

TOP Ö 13: Seniorenpolitisches Gesamtkonzept, hier: Sachstandsbericht Seniorenberatung, Seniorentreff, Fortschreibung des Pflegegutachtens

BezeichnungInhalt
Sitzung:07.04.2014   STR/014/2014 
Beschluss:ohne Erinnerung
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachvortrag:

 

In seiner Sitzung am 18.11.2013 hat sich der Stadtrat mit dem seniorenpolitischen Gesamt-konzept befasst und die Handlungsfelder und Prioritäten festgelegt. Hierzu gehören auch die Entwicklung der Konzeption einer Servicestelle zur Beratung von Senioren sowie der modellhafte Versuch der Integration eines Seniorentreffs in das bestehende Familienhaus.

 

Die städtische Seniorenberatungsstelle die bislang Herr Walter Wolf mit einem Zeitanteil von 10 Wochenstunden im Amt für soziale Dienste, Abteilung Betreuung von Senioren, inne hatte, wurde organisatorisch ausgegliedert. Das Angebot wurde zeitlich auf 15 Wochenstunden ausgedehnt und mit Frau Rita Hilmer besetzt. Künftig wird die Beratungsstelle für Senioren jeweils Dienstags und Mittwochs im Sozialen Rathaus für die Straubinger Senioren zur Verfügung stehen.

Frau Hilmer ist innerhalb der Stadtverwaltung auch mit der Betreuung der Bürgerstiftung Straubing befasst, welche sich ebenfalls dem Thema der Seniorenberatung „Wohnen im Alter“ angenommen hat. Es ist zu erwarten, dass durch die Ergänzung dieser Tätigkeit mit der städtischen Seniorenberatungsstelle eine sinnvolle Vernetzung von Angeboten für Senioren möglich wird.

 

Das Begegnungscafé im Familienhaus der Christuskirche – Haus der Generationen ist ein niedrigschwelliges, offenes Angebot für alle Generationen und Nationen im Sinne eines generationenübergreifenden offenen Angebotes, welches aus der Seniorenbefragung als Wunsch der Straubinger Senioren hervorgegangen war. Das Café ist regelmäßig dienstags bis Donnerstags und an Samstagen geöffnet. Die Öffnungszeiten sind auch regelmäßig im Straubinger Tagblatt veröffentlicht. Die Räume sind barrierefrei und behindertengerecht. Die Preise im Café sind niedrig gehalten, so dass sich möglichst viele den Besuch leisten können, ein Verzehrzwang besteht nicht. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich im Cafébetrieb und werden von einer Sozialpädagogin unterstützt und angeleitet. Die Mitarbeitergruppe selbst ist generationenübergreifend zwischen 17 und 79 Jahre alt. Gemeinsame Aktivitäten, die auf Anregung von Mitarbeitern oder Gästen entstehen, werden unterstützt und gefördert, gemeinsame Aktionen mit der Kindertagesstätte und anderen Kooperationspartnern des Hauses sind in der Grundidee des Hauses verankert. Als seniorenspezifisches Angebot existiert derzeit ein monatlicher allgemeiner Seniorenkreis, ein Gesprächskreis 50+ und ein so genannter Frauenkreis, der ausschließlich von Seniorinnen besucht wird.

 

Derzeit arbeitet eine Projektgruppe des Trägers des Familienhauses, der Christuskirche, der Stadt Straubing, der Vorsitzenden des Seniorenbeirates sowie Bewohnern der Nachbarschaft des Familienhauses daran, das spezifische Angebot für Senioren im Begegnungscafé des Familienhauses zu etablieren. Zunächst wurde eine Bestandsaufnahme des bereits existierenden Angebotes erarbeitet sowie die wesentlichen Fragestellungen und ein Zeitplan für das Entstehen des Konzeptes vereinbart. Der Träger plant zudem eine Frageaktion an ältere Bewohner des Quartiers, um deren Bedürfnisse noch näher spezifizieren zu können, z.B. ob auch ein Mittagstisch angeboten werden soll. Mehrere Arbeitstreffen haben bereits stattgefunden. Die Zielsetzung ist, möglichst im April ein schriftliches Konzept zur Vorlage für die städtischen Entscheidungsgremien zu fertigen.

 

Teil des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes ist das so genannte Pflegegutachten, das in regelmäßigen Abständen einer Aktualisierung zuzuführen ist. Das Institut Modus aus Bam-berg, das auch bereits alle bisherigen Gutachten für die Stadt Straubing erstellt hat, wurde mit der Fortschreibung des Pflegegutachtens beauftragt. Mit der Fertigstellung ist im Herbst 2014  zu rechnen. Das Gutachten wird nach Fertigstellung den zuständigen städtischen Gremien vorgestellt und zur Kenntnis gegeben werden.

 

Auf Anregung von Herrn Stadtrat Dengler sollen im Hinblick auf den Fachkräftemangel im Pflegebereich die Träger von Einrichtungen bei der Erstellung des Pflegegutachtens befragt werden.


Beschluss:

 

Die Stadtratsmitglieder nehmen vom Sachstandsbericht zustimmend Kenntnis.


 

- ohne Erinnerung -

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