TOP Ö 4: Bau einer Ableitung für Starkregenereignisse in der Alte Wörther Straße und beim Königshof in der Ittlinger Straße, hier: Vorstellung der Planung und Entscheidung über die Durchführung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Sachvortrag:

 

In der Alten Wörther Straße in Hornstorf erfolgt die Straßenentwässerung über Sickerschächte. Bei Starkregen ist jedoch die Straße überflutet, vor allem bei hohen Grundwasserständen (teils geländegleich!) bedingt durch Hochwasserereignisse der Donau oder bei Schneeschmelze.

Zur Ableitung des anfallenden Regenwassers ist der Neubau eines Kanals für die Straßenentwässerung in der Alten Wörther Straße geplant. Die vorhandenen Straßeneinläufe sind umzuschließen. Das Wasser wird über eine neue Pumpstation und eine Druckleitung dem vorhandenen Regenwasserkanal beim neuen Kreisverkehr Hornstorf Richtung Schöpfwerk Donau an der Ziererstraße abgeleitet.

Die Pumpstation Hornstorf und das nachfolgende Kanalnetz werden erheblich entlastet.

Kosten für die Gesamtmaßnahme sind mit ca. 175.000 Euro veranschlagt.

 

 

Die Ittlinger Straße ist bei Starkregen im Eimündungsbereich des Michaelsweges am Tiefpunkt der Straße für längere Zeit überflutet, zuletzt am 29.04.2014. Ein Teil des Regenwassers fließt oberflächlich entlang der Trafostation beim Treppenabgang zum Geh- und Radweg in Richtung Allachbach. Die Flutöffnung wurde durch den Bau der Hochwasserschutzmauer am Grundstück Königshof verkleinert.

Zur Verbesserung der Abflussverhältnisse sind 2 Maßnahmen vorgesehen. Einerseits wird die bestehende Pumpstation aufgerüstet und andererseits wird de Mischwasserkanal durch den Bau eines neuen Regenwasserkanales für die Straßenentwässerung entlastet.

Der Durchfluss des vorhandenen Notüberlaufs der Pumpstation Richtung Allachbach wird durch den Einbau einer nassaufgestellten Propellerpumpe auf etwa 250 l/s erhöht. Zur Steuerung ist der Einbau eines Elektroschiebers nötig. Die Überlastung des Mischwasserkanals wird somit schneller minimiert. Aufgrund des Brückenbauwerks und der Radwegunterführung ist ein Neubau einer größeren Ablaufleitung nicht möglich. Als Bruttobaukosten für die Durchflusserhöhung sind etwa 25.000 Euro zu veranschlagen.

Mit dem Bau eines neuen Regenwasserkanals wird zudem das anfallende Regenwasser von etwa 4.000 m2 Straßen –und Gehwegflächen direkt in den Allachbach geleitet. Hierzu sind die vorhandenen Straßenabläufe umzuschließen; der Bau einer Absetzeinrichtung ist nötig. Bei der Wahl der Kanaltrasse wurden bestehende Bebauungen auf den Privatgrundstücken berücksichtigt.

Für den Hochwasserfall (Eigenhochwasser Allachbach oder Donau) ist der Einbau einer Absperreinrichtung in die Ableitung Richtung Allachbach nötig. Für die Einleitung des Regenwassers in den Allachbach ist ein wasserrechtliches Verfahren notwendig.

Die geschätzten Kosten für den neuen Regenwasserkanal belaufen sich auf etwa 180.000 Euro

 

Mit der Umsetzung der beiden Teilmaßnahmen verringern sich bei Starkregen die Gefahr einer schädlichen Überflutung der Ittlinger Straße und damit auch die möglichen Schäden für die Anlieger.

 


Beschluss:

 

Der Bauausschuss nimmt die Dringlichkeit der Maßnahmen zur Kenntnis.