Beschluss: zur Kenntnis genommen

Sachvortrag:

 

Aufgrund des Mitarbeiterzuwachses in der Stadtverwaltung besteht akuter weiterer Büroraumbedarf. Insbesondere im Bereich des sozialen Rathauses ist aufgrund der Vielzahl von Neueinstellungen eine angemessene Unterbringung der Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum nicht mehr gewährleistet. Ferner wurden in den Stellenplänen 2020 und 2021 neue Stellen ausgewiesen, für die aktuell noch keine Unterbringungsmöglichkeiten existieren.

 

Der Stadtverwaltung wurden mit dem ÖPNV gut erreichbare und barrierefrei zugängliche Büroflächen im Gäubodenpark an der Hebbelstraße angeboten. Kostenfreie Besucherparkplätze sind auf der Freifläche des Areals vorhanden, Mitarbeiter dürfen auf dem Parkdeck parken.

 

Der Liegenschaftsausschuss hat in der letzten Sitzung der Anmietung von 735,53 m² auf zwei Geschossen für fünf Jahre zugestimmt. In diesen Räumen besteht die Möglichkeit, ca. 30 Arbeitsplätze unterzubringen.

 

Die Stadt hat folgende Arbeiten durchzuführen:

 

·        Anbindung des Gebäudes an das städtische Glasfasernetz

·        Herstellung der Netzwerkinfrastruktur in den Büroetagen

·        Optimierung der Bürobeleuchtung sowie kleinere Umbauarbeiten

·        Nachbesserung der Klimatisierungstechnik

·        Anschaffung von Büromöbeln

 

Für die von der Stadt durchzuführenden Arbeiten wird mit einem Aufwand von etwa 360.000 € gerechnet. Dieser verteilt sich wie folgt:

 

Anbindung des Gebäudes an das Rathaus mittels LWL

26.000 €

Netzwerkswitche

10.000 €

Zeiterfassungsterminal

3.000 €

Neumöblierung von 31 Arbeitsplätzen

166.000 €

Einrichtung von Gemeinschaftsküchen, Besprechungsräume,

Besucherecken

 

20.000 €

Neubeschaffung von Kopierer

7.000 €

Beschilderung

2.000 €

Umzug

6.000 €

Bauliche Maßnahmen im angemieteten Objekt (Elektroninstallation, Klimatisierung, kleinere bauliche Anpassungen, Schließanlage, Inhouse-EDV-Verkabelung)

 

 

120.000 €

Gesamtsumme

360.000

 

Im Haushalt 2021 sind hierfür keine Mittel vorgesehen, daher wurden die Gelder außerplanmäßig im Wege einer Eilentscheidung bereitgestellt. Die Deckung erfolgte aus liquiden Mitteln.

 

Die Eilbedürftigkeit der Entscheidung nach § 14 Abs. 1 Nr. 4 der GeschO der Stadt Straubing i.V.m. Art 37 Abs. 3 GO war gegeben, da keine Gremiumssitzung stattfand. Die Umsetzung der Maßnahme ist notwendig, damit ein zeitnaher Einzug in die Büroräume stattfinden kann. Daher hat der Oberbürgermeister die Mittelbereitstellung und Ausschreibungen sowie Bestellungen im Wege der Eilentscheidung genehmigt.


Beschluss:

 

Der Stadtrat nimmt von der oben genannten Eilentscheidung Kenntnis.


Abstimmungsergebnis:

- zur Kenntnis genommen -  

Verteiler:

3, 30, 32