TOP Ö 6: Änderung des Bebauungsplanes „Stadtfeld nördlich der Bahnlinie“ gemäß §13 a BauGB hier: Aufstellungsbeschluss

Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Es liegt ein Antrag auf Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes „Stadtfeld nördlich der Bahnlinie“, rechtskräftig seit 19.07.2001, vor. Antragsteller ist die Alte Ziegelei GmbH Straubing. Betroffen sind die Flurstücksnummern 674 (Teilfläche), 673 (Teilfläche), 672 (Teilfläche), 603/ 2 (Teilfläche) alle Gemarkung Alburg sowie die Flurstücknummern 1682/ 58 und 1682/ 86 (Teilfläche) beide Gemarkung Straubing. Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von rd. 2,2 ha.

 

Im bisher als Mischgebiet festgesetzten Areal soll künftig südlich der Bestandsbebauung an der Regensburger Straße ein Allgemeines Wohngebiet entstehen.

Die Anbindung des Wohnquartiers ist über eine neue, an den Ortsrand angrenzende Erschließungsstraße an die Regensburger Straße geplant. Die bisherige Erschließung über den Malzmühlweg soll erhalten bleiben. Zwischen diesen beiden Erschließungsstraßen soll eine zweigeschossige Bebauung (Einzel- und Doppelhäuser) entstehen. Wie bisher ist am südlichen Gebietsrand aus immissionsschutzrechtlichen Gründen ein Lärmschutzwall entlang der Bahnlinie Passau - Obertraubling festgesetzt.

Die bisher vorgesehene Straßenunterführung der Bahntrasse wird entsprechend den Ergebnissen des Verkehrsentwicklungsplanes zu Gunsten eines Radfahrer- und Fußgängerdurchlasses aufgegeben werden.

 

Das Siedlungsareal soll in einem nächsten Schritt nach Westen erweitert werden können. Hierzu werden gesondert Bauleitplanverfahren durchzuführen sein.

 

Die Darstellungen im Flächennutzungs- und Landschaftsplan entsprechen bzgl. des Plangebietes den derzeit rechtskräftigen Bebauungsplaninhalten. Die spätere Erweiterung nach Westen ist im Flächennutzungs- und Landschaftsplan bereits als Allgemeines Wohngebiet dargestellt.

 

Die vorliegende Änderung und Erweiterung wurde mit den hausinternen Fachstellen vorabgestimmt. Da es sich um einen Bebauungsplan der Innenentwicklung handelt und die Maßgaben des § 13a BauGB Abs. 1 berücksichtigt werden können (Grundfläche kleiner 20.000 m², keine UVP erforderlich, keine Schutzgüter betroffen), kann das beschleunigte Verfahren gemäß § 13a BauGB durchgeführt werden.

 

Der Flächennutzungs- und Landschaftsplan wird gemäß §13a Abs.2 Nr.2 BauGB im Wege der Berichtigung angepasst. Die geordnete städtebauliche Entwicklung des Gemeindegebiets wird nicht beeinträchtigt.

 


Beschluss:

 

Der Bauausschuss beschließt,  den rechtsverbindlichen Bebauungsplan „Stadtfeld nördlich der Bahnlinie“ im beschleunigten Verfahren gemäß §13 a BauGB zu ändern und fasst hierfür den Aufstellungsbeschluss.