TOP Ö 2: Gerl Christine- Errichtung eines Betriebshofes mit Lagerhalle, Verkaufs- und Bürobereich sowie Carport für die bestehende Gärtnerei, Friedhofstr. 66 d (BVV-2014-110)

Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Sachvortrag:

 

Die Errichtung einer Wohnanlage mit Parkebenen auf dem Grundstück Flur-Nr. 3375 wurde in den Sitzungen des Bauausschusses vom 20.03.2013 und 17.04.2013 behandelt. Die Baugenehmigung wurde am 22.05.2013 erteilt.


Das Baugrundstück wurde zwischenzeitlich in drei Grundstücke geteilt. Zwei dieser Grundstücke sind für die Wohnanlage (Grundstück Flur-Nr. 3375/4) bzw. deren Erweiterung (Grundstück Flur-Nr. 3375/3) vorgesehen. Auf dem ca. 518 m² großen Grundstück Flur-Nr. 3375 ist nunmehr die Errichtung eines Betriebshofes mit Lagerhalle, Verkaufs- und Bürobereich sowie Carport für die  bestehende Gärtnerei an der Friedhofstraße vorgesehen.

 

Das Baugrundstück befindet sich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Die geplanten baulichen Anlagen wurden mit den Fachstellen abgestimmt, gegenüber der ursprünglichen Planung haben sich verschiedene Änderungen ergeben. Unter anderem wurden die asphaltierten Flächen deutlich reduziert.

 

Das Vorhaben fügt sich nunmehr nach Ansicht der Verwaltung in die Eigenart der näheren Umgebung ein und wird bauplanungsrechtlich als zulässig erachtet. Dies gilt auch für die geplante Einfriedungsmauer sowie die genehmigte Wohnanlage nach der Grundstücksteilung.

Die Abstandsflächen sind gegenüber den Grundstücken Flur-Nrn. 3375/3 und 3375/4 nicht eingehalten. Für die Lagerhalle mit Verkaufs- und Bürobereich wären Abweichungen von den einzuhaltenden Abstandsflächen in diesen Bereichen auf Grenzanbau erforderlich. Die Abweichungen könnten nach pflichtgemäßem Ermessen erteilt werden. Die nachbarschaftliche Zustimmung zu dem Bauvorhaben liegt vor. Aus Gründen des Brandschutzes ist für einen Teilbereich die Vorlage einer Abstandsübernahme auf das Grundstück Flur-Nr. 3375/4 erforderlich.

 

Für die Abstandsflächen, welche auf den städtischen Grünstreifen zur Bahntrasse hin fallen, ist eine Abstandsflächenübernahme vorzulegen.


Die Zufahrt erfolgt über den öffentlichen Parkplatz (Grundstücke Flur-Nrn. 3404/21 und 3375/2). Die Lage der Zufahrt wurde abgestimmt.


Die für das Bauvorhaben erforderlichen Stellplätze werden auf dem Baugrundstück nachgewiesen. Seitens der DB Netz AG als Betreiberin des nahegelegenen Schienennetzes bestehen bei Beachtung verschiedener Auflagen keine Bedenken gegen das Bauvorhaben.

 

Die Verwaltung schlägt vor, dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen und das Bauvorhaben zu genehmigen.

 


Beschluss:

 

Nach eingehender Diskussion beschließt der Bauausschuss die Zurückstellung der Entscheidung und die Durchführung einer Ortsbesichtigung beim nächsten Bauausschuss-Termin.