TOP Ö 6: Beschaffung eines 18 Tonner LKW´s für den Städtischen Bauhof, hier: Entscheidung der Beschaffungsart

Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Seit dem Jahr 2010 ist im Winterdienst eine Streckenmehrung von ca. 10 km zu verzeichnen (z. B. Auf der Platte, Regensburger Straße, Eisvogelstraße, Pfaffenmünsterstraße, Rabenstraße). Zusätzlich werden in der kommenden Winterdienstsaison 2014/2015 das Baugebiet Alburg und die Geiselhöringer Straße hinzukommen.

 

Während des klassischen Winterdienstes (räumen und streuen) ist der vorhandene Fuhrpark des Bauhofes in den erstrangigen Straßen umfassend gebunden, so dass zweit- und drittrangige Verkehrsflächen nicht mehr wirksam bedient werden können. Dies führt oftmals zu Unmut bei den Bürgerinnen und Bürgern und dadurch zu vermehrten Beschwerdeanrufen.

 

Um diesem Problem – ohne Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger, wie z.B. eine Begrenzung des Winterdienstes auf die erstrangigen Gebiete – entgegenzuwirken, wird folgende Lösung vorgeschlagen:

 

Durch den Einsatz eines weiteren Großgerätes in den erstrangigen Bereichen könnte ein Großteil der hinzugekommenen Verkehrsflächen aufgefangen werden. Zusätzlich würde man die Synergie-effekte und freigewordenen Kapazitäten nutzen um den Winterdienst in den zweit- und drittrangigen Gebieten zu gewährleisten und gleichzeitig vor dem Beginn des Berufsverkehrs den Räum- und Streudienst abgeschlossen zu haben.

 

Auch für die Sommermonate ist das Fahrzeug unerlässlich. Die Zunahme von Straßenkilometern im Stadtgebiet bedeutet gleichzeitig eine Erhöhung im Bereich der Straßenunterhaltsarbeiten.

 

Zur Markterkundung wurden Angebote zu Leasing, Mietkauf und Kauf eingeholt. Die Angebote wurden mittels einer Kapitalwertberechnung auf die Nutzungsdauer aufgezinst. Die Betrachtung wurde mittels variabler Kreditaufnahme sowie festverzinslicher Kreditaufnahme berechnet.

Ein reiner Angebotsvergleich auf Grundlage des Preises würde ergeben, dass der Kauf die günstigste Alternative darstellt, gefolgt vom Mietkauf und dem Leasing.

Die wirtschaftlichste Alternative der Beschaffung wurde unter Einbezug von weiteren Einflussfaktoren untersucht. Hierbei wurde der Preis mit einem Einfluss von 60 % gewichtet. Die verbleibenden 40% wurden auf die Einflussfaktoren Investitionsrisiko, Flexibilität, Kalkulationsgrundlage und Investitionsaufwand aufgeteilt. Dieser Wirtschaftlichkeitsvergleich kam zu dem Ergebnis, dass die wirtschaftlichste Alternative der Mietkauf darstellt, gefolgt von Kauf und Leasing.


Beschluss:

 

Entsprechend der Empfehlung der Verwaltung beschließt der Ferienausschuss, dass als wirtschaftlichste Alternative der Mietkauf zur Fahrzeugbeschaffung angewendet werden soll.

Aufgrund der Dringlichkeit soll der Auftrag nach Angebotseinholung und Auswertung per Eilentscheidung durch Herrn Oberbürgermeister oder durch dessen Vertreter erteilt werden.


Abstimmungsergebnis:

- einstimmig -

Verteiler:

11.1, 4, 43