TOP Ö 8.1: Vorstellung der Planung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Allgemeines :

 

Am 22.01.2014 stellte die Schulleitung des Anton-Bruckner-Gymnasiums einen Antrag betreffend zusätzlicher Klassen- und Kursräume. Nach zahlreichen Abstimmungsgesprächen zwischen Schulleitung, Verwaltung und Regierung und einem Ortstermin mit dem zuständigen MB für Gymnasien in Bayern wurde ein Fehlbedarf von 3 Klassen- und 3 Kursräumen festgestellt.

Am 07.04.2014 wurden dem Stadtrat 2 mögliche Standorte für einen Erweiterungsbau vorgestellt. Der Stadtrat beschloss in dieser Sitzung, dass die Verwaltung die schulaufsichtliche Genehmigung zur Festlegung der notwendigen Erweiterungsflächen und Genehmigung des Raumprogramms einholen solle. In der darauffolgenden Sitzung am 19.05.2014 entschied der Stadtrat, dass der Erweiterungsbau (3 Klassenzimmer, 3 Kursräume, Berücksichtigung einer möglicher Erweiterung) als fester Baukörper erstellt werden soll und lehnte damit den Kauf einer mobilen Anlage ab. Die Verwaltung erhielt wiederholt den Auftrag zur Einholung der schulaufsichtlichen Genehmigung und Erstellung und Einreichung des Förderantrags bei der Regierung von Niederbayern. Dies ist mittlerweile auch bereits geschehen.

Am 03.07.2014 stellte der Elternbeirat des Anton-Bruckner-Gymnasiums einen Antrag, den Erweiterungsbau als Holzbau zu errichten. Im Antwortschreiben vom 22.07.2014 teilte die Verwaltung mit, dass der Antrag geprüft und den städtischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werde.

 

Vorstellung der Planung :

 

Zwischenzeitlich wurden die Pläne weiter konkretisiert und mit der Schulleitung abgestimmt. Die Flächenvorgaben der Regierung (52 m² pro Klassenzimmer, 58 m² pro Kursraum) wurden berücksichtigt. Im Hinblick auf die Herstellungs- und Betriebsfolgekosten sieht die Grundrissplanung so viel Fläche wie nötig, jedoch so wenig wie möglich vor.

Auf insgesamt 3 identischen Stockwerken entstehen 3 Klassenzimmer und 3 Kursräume, 3 Technikräume und entsprechend vorgelagerte Flurzonen, die Nutzfläche beträgt ca. 333 m².

Der 3-geschossige Baukörper mit den Außenmaßen von 18,66 x 9,68 m und einer Höhe von ca. 12,85 m ab OK Gelände wird an die Nordseite des 2010 errichteten Klassenzimmerneubaus angebaut. Zur Verbindung des 2010 erstellten Neubaus und des geplanten Erweiterungsbaus wird die ehemalige Nordfassade auf einer Länge von ca. 6 m aufgeweitet.

Die Klassen- und Kursräume sind nach Norden orientiert und erhalten großzügige Fensteröffnungen an der Nordfassade. An der Ostseite des Erweiterungsbaus ist eine außen-liegende Fluchttreppe in Stahlkonstruktion mit außenseitiger Verkleidung vorgesehen.

Der Zugang zum Erweiterungsbau erfolgt über das Treppenhaus des 2010 erstellten Klassentraktes bzw. im 1. und 2. OG über das bestehende Schulhaus (barrierefreier Zugang, Aufzug im Altbau). Analog dem Klassentrakt benutzen die Schüler und Lehrer des Erweiterungsbaus die Toiletten im bestehenden Schulgebäude. Zudem steht im EG des Klassentrakts jeweils ein Herren- und 1 Damen –WC zur Verfügung.

Eine nochmalige spätere Erweiterung für zusätzliche Klassenräume wäre an der Ostseite des geplanten Neubaus möglich (pro Stockwerk 1 Klassenraum). Hierzu müsste die jetzt geplante Flurzone verlängert werden und die Fluchttreppe entsprechend versetzt werden.

Optisch soll der Erweiterungsbau dem Neubau von 2010 angeglichen werden (Außenputzfassade, Flachdach, Fenster in Pfosten-Riegelkonstruktion mit Alu-Klemmprofilen, Geschoßhöhen, Traufhöhe). Ebenso ist der Erweiterungsbau in Passivhausbauweise geplant.