TOP Ö 3: Jugendzentrum der Stadt Straubing, hier: Nutzungsentgelt für das Internet-Café

Beschluss: einstimmig beschlossen

Sachvortrag:

 

Seit dem Bestehen des Internet-Cafés im Jahr 1998 werden dort Benutzungsgebühren erhoben.

Für 1,00 Euro können die Besucher eine Stunde im Internet surfen, chatten oder auch online spielen.

Zur Abrechnung wurden Parkuhren so umgebaut, dass sie nach Ablauf der Zeit den Bildschirm des Computers ausschalten. Diese Uhren werden zweimal jährlich geleert; es handelt sich um eine städtische Einnahme.

Im Durchschnitt liegen die Einnahmen bei jährlich 130,00 Euro.

Zur Verbuchung der Einnahmen entsteht ein nicht unerheblicher Verwaltungsaufwand.

So fährt ein Kollege von der Stadtkasse eigens zur Entleerung der Parkuhren ins Jugendzentrum. Die Münzen müssen gezählt, bei der Bank eingezahlt und entsprechend verbucht werden.

Hinzu kommen das Führen des Kassenbuchs und die Revision.

Insgesamt steht dieser Aufwand außer Verhältnis zur Höhe der Einnahmen.

Auch die laufenden Kosten für die Internetanbindung sind in den letzten Jahren durch Einführung von Pauschalangeboten deutlich gesunken.

Mittlerweile nutzen auch viele Jugendliche Smartphones, so dass insgesamt die Nutzung des Internet-Cafés rückläufig ist.

Dennoch ist das Angebot „Internet-Café“ wichtig für die Besucher und gehört mittlerweile genauso zur Standardausstattung eines Jugendzentrums wie ein Billardtisch oder ein Kicker.

 

Der Verwaltungsrat des Jugendzentrums hat sich in seiner letzten Sitzung hiermit befasst und empfiehlt zur Verwaltungsvereinfachung, auf die Erhebung von Gebühren für die Nutzung des Internet-Cafés zu verzichten und die Nutzung künftig kostenlos anzubieten.


Beschluss:

 

Die Nutzung des Internet-Cafés im Jugendzentrum erfolgt künftig kostenlos.


Abstimmungsergebnis:

- einstimmig -

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