Sachvortrag:

 

Die Einzelheiten für die Geschäftssondernutzungen wurden zuletzt in der Sitzung des Stadtrates am 29.07.2013 neu gefasst.

 

In der Zwischenzeit haben sich in der tatsächlichen Nutzung neue Entwicklungen ergeben. Das Thema "Aufstellen von Heizstrahlern" wird erfahrungsgemäß auch witterungsabhängig immer wieder aufgegriffen.

 

Die Verwaltung sowie mehrheitlich der Ordnungsausschuss schlagen unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes folgende Veränderungen dem Stadtrat zur Beschlussfassung vor:

 

Stühle / Tische:

-       Ausführung und Gestaltung müssen jeweils im Einzelfall in Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgen

-       Stühle in Form von Metallrohr bzw. Holzkonstruktionen in einem einfachen Design

-       kleine Tische (quadratisch oder rund max. 0,80 m bzw. rechteckig max. 0,80 m x 1,40 m)

-       kein raumbildendes Mobiliar (Volumenstühle oder Loungemöbel)

-       keine Biertischgarnituren, Bänke und Gartenmöbel

-       einzelne Stehtische (rund max. 0,60 m) als filigrane Metall- oder Holzkonstruktionen, keine störende Häufung, keine Tonnen oder Fässer als Stehtische

-       einheitliche, angepasste Farbgebung des Mobiliars

-       raumbildende Maßnahmen durch die Anordnung von Podesten oder Einzäunungen sind unzulässig

 

Schirme:

-       Sonnenschirme mit einer Größe von höchstens 4 m x 4 m (rund oder quadratisch) in einem hellen neutralen Farbton (z. B. sand, grau, beige) ohne Aufdruck

-       dezente elektrische Beleuchtung unter den Sonnenschirmen / Markisen mit einem warm-weißen Leuchtmittel, kein Blinken usw.

-       keine Sonnensegel, freistehende Markisenanlagen, Pavillons

 

Heizstrahler:

-       Montage von elektrischen Heizstrahlern unter den Schirmen / Markisen, aus Sicherheitsgründen (Aufbewahrung Gasflasche) insbesondere keine gasbetriebenen Heizungen

-       zulassen auf den Freischankflächen der gaststättenrechtlich genehmigten Gastronomie, nicht für sonstige Freischankflächen

-       Begrenzung der Anzahl auf ein Gerät je 30 m2 tatsächlich bestuhlter Freischankfläche, höchstens fünf Geräte

-       zeitlich begrenzt erlaubt nur in den Monaten März bis Oktober

-       Nach Ende des Freischankflächenbetriebes sind die Heizgeräte von der öffentlichen Fläche zu entfernen.

 

Die übrigen Festlegungen gelten unverändert weiter.


Beschlussvorschlag:

 

Der Stadtrat beschließt die vorgeschlagene Änderung der Gestaltungs- und Nutzungsvorgaben für die Geschäftssondernutzungen und Freischankflächen.

 

 

Anlage:

 

1 Änderung der Gestaltungs- und Nutzungsvorgaben für die Geschäftssondernutzungen und Freischankflächen