TOP Ö 4: Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes „Gewerbepark Alburg/ WA Am Kronsteig“ und Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes, hier: Erläuterungen zum Planungsstand

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Sachvortrag:

 

Der Stadtrat hat am 21.08.2012 beschlossen, einen Bebauungs- und Grünordnungsplan „Gewerbepark Alburg/ WA Am Kronsteig“ aufzustellen und parallel den Flächennutzungs- und Landschaftsplan (FNP) entsprechend zu ändern.

 

Ein Ziel der Ausweisung des ca. 25,7 ha großen Planareals ist es, den Ortsteil Alburg nördlich der Geiselhöringer Straße (Staatsstraße 2142) wohnbaulich zu entwickeln und so den hier befindlichen Siedlungsbestand zu arrondieren.

 

Langfristig soll außerdem der Verkehr der Staatsstraße aus dem Ortsteil auf eine Umgehungstrasse verlagert werden. Da die exakte Lage dieser Umgehung erst im Zuge einer konkreten Planung möglich ist, soll im Rahmen der FNP-Änderung ein möglicher Trassenkorridor definiert werden.

 

Zwischen dem im Bebauungsplan festgelegten Verlauf der künftigen Ortsumgehungsstraße und der Bahnlinie Passau-Obertraubling im Norden sowie der Bundesstraße 8 im Osten soll ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Im Gewerbeflächenentwicklungskonzept der Stadt Straubing (GE-Konzept, vom Stadtrat am 18.03.2013 beschlossen) wird prognostiziert, dass zur weiteren Entwicklung als prosperierender Hauptgewerbestandort im regionalen Umfeld bis zum Jahre 2030 ein Bruttogewerbeflächenbedarf von ca. 46 ha besteht. In der Analyse der Potentialflächen im GE-Konzept werden dem Gewerbepark Alburg, u.a. wegen der Anbindung an die B8 und der potentiellen Erweiterungsmöglichkeiten, sehr gute Standortbedingungen bescheinigt. Die Ausrichtung des Gewerbeparks für mittelständische Unternehmen empfiehlt Parzellengrößen zwischen 4.000 und 20.000 m².

 

Im Sachvortrag werden die die städtebaulichen Entwicklungsziele sowie die Planinhalte, insbesondere unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der beauftragten Untersuchungen und Gutachten (spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, Bodengutachten, Verkehrsprognose, Schallschutzgutachten), erläutert.

 

Die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung findet vom 25.03.2013 bis zum 25.04.2013 statt. Dabei hat jedermann die Möglichkeit, die Planunterlagen in den Räumen der Stadtentwicklung und Stadtplanung einzusehen und sich diese erläutern zu lassen.

 


Beschlussvorschlag:

 

Der Bauausschuss nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.