Startseite Ratsinfo Stadt Straubing

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Errichtung einer Anaerobanlage zur Behandlung von Industrieabwässern hier: Vorstellung der Maßnahme

BezeichnungInhalt
Sitzung:11.06.2013   WER/001/2013 
Beschluss:einstimmig beschlossen
DokumenttypBezeichnungAktionen

 

Im Einzugsgebiet der Kläranlage Straubing gibt es mehrere Betriebe (Indirekteinleiter), die organisch hochbelastete Abwässer (Teilströme) erzeugen. Diese Abwässer werden zum Teil mit geringer belasteten Teilströmen vermischt und zur Kläranlage geleitet. Außerdem gelangen derartige Abwässer derzeit bereits per LKW-Transport direkt zur Kläranlage und werden dort als Co-Substrate anaerob behandelt.

Die Kläranlage der Stadt Straubing ist aufgrund der installierten Anlagen- und Bautechnik (zweistufiger Anlage mit nitrifizierenden Tropfkörpern in der 2. Stufe) auch zukünftig nicht in der Lage diese anfallenden, organisch hochbelasteten Abwässer im Hauptstrom der Kläranlage mit zu behandeln. Um dies zu ermöglichen, ist eine Vergrößerung des Beckenvolumens und der Belüftungskapazität erforderlich. Im Betrieb ist diese Strategie mit einer dauerhaften Erhöhung des Stromverbrauchs verbunden.

Um hochbelastete Abwässerteilströme behandeln zu können ist im ersten Schritt der Bau eines Reaktors auf dem Gelände der Kläranlage geplant. Das ankommende Abwasser soll hier anaerob behandelt werden. Für den zweiten Schritt ist eine Druckleitung vom Industriegebiet Sand zur Kläranlage konzipiert. Mit diesem Konzept konnte die Stadt Straubing den Abwasser-Innovationspreis 2013 dotiert mit 350.000,00 Euro für sich gewinnen. Diese Summe trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit bei.

Herr Dr. Schreff stellt ins Detail das Projekt für die weitergehende Energieoptimierung durch getrennte anaerobe Vorbehandlung, organisch hochbelasteter Abwässer aus dem Industriegebiet Straubing Sand, vor.

 


Beschlussvorschlag:

 

Der Werkausschuss nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.